Kurzgeschichte des Hauses

Fachfirma für den Guss von Glocken und Glockenspielen

Jean-Baptiste BOLLEE wurde 1715 in Breuvannes in « Lothringen »im Bassigny geboren. Aus dieser Region Lothringens entstammen weltweit die meisten Glockengießer.

Zwei Enkelkinder von Jean-Baptiste, Jean-Baptiste Amédée, geboren 1812, und Ernest Sylvain, geboren 1814, übernahmen das Glockengießer-Handwerk und wirkten als Wandergießer.

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts erlaubten die inzwischen entstandenen verschiedenen Bahnlinien den Transport schwerer Güter über große Strecken. Deshalb wurden viele Wandergießer sesshaft.

1830 gründete Jean Baptiste Amédée eine Glockengießerei in Saint-Jean-de-Braye bei Orléans während sein Bruder Ernest Sylvain eine eigene Gießerei in Sainte Croix bei Le Mans eröffnete.

Seit dieser Zeit wurden in Saint-Jean-de-Braye Glocken hergestellt.

Die Gießerei von Sainte Croix in Le Mans entwickelte sich in ganz verschiedene Richtungen. Neben Glocken wurden besondere Wasserpumpen, die vom Wasserdruck angetrieben wurden, sowie Windräder hergestellt. Sogar Automobile, die auch in Deutschland verkauft wurden, Flugzeuge und Waffen wurden produziert. Eine Spezialität war die Herstellung von Kolbenringen.

Die Herstellung von Glocken wurde in Le Mans nach dem ersten Weltkrieg eingestellt.
In den 1930er Jahren übernahm die Glockengießerei von Saint-Jean-de-Braye in Orléans einen Teil des Glockengießer-Werkzeuges von Sainte Croix, das zum Teil heute noch verwendet wird.

Bis 2011 führte der letzte direkte Nachkomme, Dominique BOLLEE, die Gießerei bei Orleans weiter.

2011 wurde die Firma BOLLEE in Saint-Jean-de-Braye von den Mitgliedern des Firmenverbandes „Artisans Techniciens Campanaires“ übernommen. Dieser Verband vereinigt verschiedene Glocken-Installations-Fachfirmen aus ganz Frankreich. Der Name der Glockengießerei wurde in „BOLLEE fonderie de cloches et carillons“ geändert.

In 2017 wurde aus wirtschaftlichen Erwägungen, insbesondere aber aus Sicherheitsgründen, die Herstellung der Glocken nach Straßburg, in eine moderne Werkstatt, verlegt. Das traditionelle Lehmformverfahren wird hier weitergeführt. Die alte Gießerei von 1830 in Saint-Jean-de-Braye soll unter Denkmalschutz gestellt werden.

Eine Niederlassung der Firma „BOLLEE fonderie de cloches et carillons“ ist in Saint-Jean-de-Braye geblieben.

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